Dschibuti (auch Djibouti, amtl. arab. Djumhurijja Djibuti, amtl. frz. République de Djibouti) liegt am Golf von Tadjourah, der sich am äußersten westlichen Ende des Golfs von Aden befindet. Das nordostafrikanische Land am Ausgang des Roten Meeres hat im Südosten Somalia zum Nachbarn, Äthiopien im Süden und Westen und Eritrea im Nordwesten. Die Landesnatur Dschibutis ist trotz der geringen Landesfläche von 23.100 km² – was etwa der Größe des deutschen Bundeslandes Hessen entspricht – abwechslungsreich.
Es lassen sich zwei Großlandschaften unterscheiden. Zum einen die im Norden des Landes gelegenen Berge, die eine Höhe von bis zu 1.775 m erreichen, zum anderen Wüsten- und Halbwüstenebenen, die von vulkanischen Plateaus im Westen und Süden durchzogen sind. Höchster Berg des Landes ist der Musa Ali mit 2.010 m nahe der Grenze zu Äthiopien und Eritrea. Niedrigster Landespunkt – und damit der niedrigste in ganz Afrika – ist der salzhaltige Assalsee im Zentrum des Landes, der 157 m unter dem Meeresspiegel liegt. Weitere tiefe Senken mit Salzseen verlaufen parallel zum Roten Meer. Das Land besitzt keine Flüsse, die ganzjährig Wasser führen.